Warum benutzt man ein Tee beim Golfen und was gibt es zu beachten?

Du willst deine Golffähigkeiten ohne viel Aufwand verbessern? Dann empfehlen wir, dass du dir ein Golftee zulegst!

Du hast es satt, mit deinen Schlägen Pitchmarken zu hinterlassen? Du willst, dass deine Bälle frei fliegen, ohne dass dein Schläger vom Rasen abgebremst wird? Du hast schon einige Male Golf gespielt und möchtest auf das nächste Level aufsteigen? Dann gibt es nichts Einfacheres und Besseres für dich, als dir ein paar Golftees zuzulegen!

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Was ist ein Golftee und wofür braucht man es?

Nein, es handelt sich nicht um ein elektrolytenreiches Heißgetränk, das dir beim Golfspiel die nötige Kraft verleiht. Auch wenn dir der Begriff noch nichts sagt, so hast du definitiv schonmal ein Golftee gesehen. Ein Golftee ist ein kleines Hilfsmittel, das Golfer verwenden, um den Ball beim Abschlag aufzuteen, was hier bedeutet, ihn leicht über den Boden zu erheben. Die kleinen T-förmigen Objekte finden sich auf jedem Golfplatz, wo sie von Sportlern vor dem Abschlag mit der spitzen Seite im Boden versenkt werden, bevor der Ball auf ihnen abgelegt wird. Dies hat mehrere Gründe und Vorteile:

1. Verbesserung des Abschlags

Das Aufteen des Balls ermöglicht es dem Golfer, den Ball auf einer optimalen Höhe über dem Boden zu positionieren. Dadurch wird der Ball einfacher und präziser geschlagen, was die Genauigkeit und Weite des Abschlags erhöht. Das bedeutet, dass der Schlag selbst eine niedrigere Wahrscheinlichkeit hat, neben dem Ball auch mit dem Boden zu kollidieren. Den Rasen zu treffen verlangsamt den Schläger und kann so den Schlag negativ beeinflussen.

2. Schonung des Rasens

Golftees helfen, den Rasen auf dem Teebox-Bereich zu schonen. Ohne Tee können Golfer beim Abschlag Grasbüschel herausreißen oder den Rasen beschädigen, was sogenannte Pitchmarken hinterlässt. Mit einem Golftee schadest du dem Rasen nicht, was weniger Aufwand für die Besitzer des Golfclubs bedeutet, die solche Schäden sonst reparieren müssten.

3. Konsistenz im Spiel

Die Verwendung eines Tees ermöglicht es den Golfplätzen, konsistente Teebox-Bedingungen zu gewährleisten. Die Höhe des Tees kann reguliert werden, um sicherzustellen, dass alle Golfer von denselben Bedingungen profitieren. Ohne ein Tee können Pitchmarken, auch wenn sie nach dem Abschlag zurückgebracht werden, die Bedingungen des Abschlags manipulieren.

Materialien und Unterschiede bei Golftees

Wenn dein Interesse jetzt geweckt ist, ist die nächste Frage, was für ein Golftee du brauchst, oder eher, von welchem Golftee du einige brauchst. Ähnlich wie der Ball selbst fliegt auch das Tee beim Abschlag manchmal mit, manchmal findet man es auch einfach nicht wieder. Es ist also so oder so clever, gleich eine ganze Packung zu kaufen.

Dazu gibt es auch verschiedene Arten von Golftees, die aus verschiedenen Materialien hergestellt werden, darunter Kunststoff und Holz. Wenn du noch nie ein Tee benutzt hast, ist es vielleicht gar keine schlechte Idee, dir direkt einige Verschiedene zu holen, nur um ein Gefühl für dein bevorzugtes Material zu bekommen. Doch wenn du dich direkt entscheiden möchtest, sind hier einige Faktoren, die dir helfen könnten:

Kunststofftees:

  • Haltbarkeit: Kunststofftees sind in der Regel langlebiger als Holztees und können mehrere Runden überstehen. Üblicherweise zerbrechen sie nicht, auch wenn der Schläger sie aus dem Rasen reißt.
  • Höhenkonsistenz: Kunststofftees bieten die Möglichkeit, die Höhe des Tees konsistent zu halten, da sie oft über Markierungen für verschiedene Tee-Höhen verfügen.
  • Umweltauswirkungen: Kunststofftees sind weniger umweltfreundlich als Holztees, da sie nicht biologisch abbaubar sind. Wer also ein Kunststofftee ins Green schleudert, sollte es besser wiederfinden, wenn ihm der Golfplatz am Herzen liegt.

Holztees:

  • Tradition: Holztees sind die traditionellere Wahl und werden von vielen Golfspielern bevorzugt, schon allein der guten alten Zeiten wegen. Sie haben auch etwas Stilvolles, was in einem Sport wie Golf, bei dem auch die Ästhetik der Kleidung nicht unbedeutend ist, nicht ignoriert werden sollte.
  • Biologisch abbaubar: Holztees sind biologisch abbaubar und hinterlassen keine schädlichen Rückstände auf dem Platz. Du musst dir also nicht zu große Gedanken machen, wenn du dein Tee mal nicht wiederfinden kannst.
  • Zerbrechlichkeit: Holztees sind weniger langlebig und können leichter brechen als Kunststofftees. Du solltest also auf jeden Fall mehr als eins mitnehmen, wenn du Golfen gehst.

Welche Tee-Art ist besser?

Beide Tee-Optionen haben also ihre Vor- und Nachteile, doch ich persönlich nehme immer etwas von beiden mit. Für mich hängt die Wahl des richtigen Tees normalerweise von den Wetterbedingungen ab.

Ich persönlich ziehe Holztees allgemein vor, doch besonders bei nassem Wetter glänzen sie (wörtlich und metaphorisch. Da Holz bei Feuchtigkeit leicht aufquellt und an sich eine rauere Oberfläche hat, bleiben sie in nassem Rasen einfach besser stecken. Bei trockenem Wetter nutze ich dagegen oft auch mal Plastiktees, sie sind in vieler Hinsicht einfach praktischer, auch wenn sie mich ästhetisch nicht so sehr ansprechen.

Und natürlich ist das der wichtigste Faktor. Was gefällt dir am besten? Golf ist keine Formel 1, die richtige Ausrüstung ist wichtig, aber es geht hier nicht um Leben und Tod. Spiel mit dem, was dir besser gefällt! Zum Glück sind Tees billig genug, dass du jederzeit deine Meinung ändern kannst.

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