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Sandra's Fairway

Drei Fehler beim Kauf meiner ersten Golfschläger und warum ich heute vieles anders machen würde

von Sandra

Golf ist ein faszinierender Sport. Man möchte schnell besser werden, schlägt jeden Tag Bälle und freut sich über jeden kleinen Fortschritt.

So ging es auch mir.

Rückblickend muss ich allerdings sagen: Beim Kauf meiner ersten Golfschläger habe ich einige Fehler gemacht. Nicht, weil ich etwas falsch gemacht habe, sondern weil ich als Anfänger einfach noch nicht wusste, worauf es wirklich ankommt.

Vielleicht hilft dir meine Geschichte dabei, dieselben Fehler zu vermeiden.

Fehler Nummer 1: Ich dachte, das erste Schlägerset begleitet mich viele Jahre

Wie wahrscheinlich viele Anfänger habe ich mir direkt ein komplettes Einsteigerset inklusive Putter gekauft.

Damals dachte ich: Jetzt bin ich erst einmal ausgestattet.

Doch schon nach kurzer Zeit spielte ich fast täglich Golf. Mein Schwung entwickelte sich rasant und ich merkte schnell, dass dieses Set überhaupt nicht mehr zu meinem Spiel passte.

Das komplette Set wurde ersetzt.

Heute würde ich sagen: Für den Anfang reicht ein gutes Anfängerset völlig aus. Aber man sollte wissen, dass sich der eigene Schwung gerade im ersten Jahr enorm verändert.

Fehler Nummer 2: Ich habe zu früh ein Schlägerfitting gemacht

Natürlich wollte ich alles richtig machen.

Also ging ich zu einem Schlägerfitting.

Mein Driver war damals allerdings nicht lieferbar und so landete ich eher zufällig in einem anderen Pro-Shop.

Und genau dort passierte etwas, das meine Sicht auf das Thema komplett verändert hat.

Der Golfpro schaute sich meine gefitteten Schläger an und sagte ziemlich schnell:

“Die Schäfte sind für dich zu weich.”

Er fragte nach meiner sportlichen Vergangenheit. Ich erzählte ihm, dass ich viele Jahre leistungsorientiert Tennis gespielt hatte.

Seine Erklärung war für mich absolut nachvollziehbar: Ich brachte deutlich mehr Geschwindigkeit und Kraft mit, als man bei einem klassischen Golfanfänger vielleicht vermuten würde. Deshalb passten die ursprünglich ausgewählten Schäfte einfach nicht zu meinem Potenzial.

Also wurden erneut Schläger gefittet.

Im Nachhinein frage ich mich oft, ob dieses erste Fitting überhaupt nötig gewesen wäre.

Denn im ersten Jahr verändert sich der Golfschwung so stark, dass sich auch die Anforderungen an die Schläger ständig verändern können.

Fehler Nummer 3: Nicht jeder Golfpro verfolgt dieselben Ziele wie du

Nach einem weiteren Jahr bekam ich wieder einen neuen Driver und erneut neue Schläger empfohlen.

Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass sich die Gespräche häufiger um Material drehten als um meinen Golfschwung.

Dann kam eher zufällig der Moment, der mein Golfspiel verändert hat.

Ich landete bei einem Golfpro in einem nahegelegenen Golfclub.

Und schon nach den ersten Trainingseinheiten merkte ich den Unterschied.

Er wollte mir nicht zuerst neue Schläger verkaufen.

Er wollte mir Golf beibringen.

Er analysierte meinen Schwung, erklärte mir die Zusammenhänge und verstand vor allem eines:

Ich wollte nicht einfach nur gelegentlich Golf spielen. Ich wollte richtig gut werden.

Er nahm meine Ziele ernst.

Genau das hatte mir vorher gefehlt.

Das Wichtigste, was ich gelernt habe

Heute spiele ich Schläger, die perfekt zu mir passen.

Ich liebe meinen Driver und freue mich jedes Mal, wenn ich einen langen Abschlag treffe.

Aber noch wichtiger ist:

Ich habe endlich einen Golfschwung, auf dem ich aufbauen kann.

Denn die besten Schläger bringen nichts, wenn die Technik nicht stimmt.

Mein Fairway-Tipp

Bevor du viel Geld in ein Schlägerfitting investierst, solltest du dir eine Frage stellen:

Wo möchtest du mit deinem Golfspiel eigentlich hin?

Möchtest du einfach entspannt mit Freunden spielen?

Oder hast du sportliche Ziele und möchtest dein Handicap konsequent verbessern?

Sprich offen mit deinem Golfpro darüber.

Ein guter Trainer interessiert sich nicht nur für dein Material, sondern vor allem für deine Entwicklung als Golfer.

Gerade am Anfang verändert sich dein Schwung enorm. Deshalb würde ich heute zunächst in gutes Training investieren und erst dann in ein individuelles Schlägerfitting, wenn mein Schwung deutlich stabiler geworden ist.

Fazit

Ich bereue keinen meiner Wege – denn jeder einzelne hat mich etwas gelehrt.

Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass mir am Anfang jemand gesagt hätte:

Schläger allein machen keinen besseren Golfer.

Der richtige Trainer, ein klarer Plan und Geduld sind am Ende deutlich wichtiger als das teuerste Equipment.

Und wenn diese Basis stimmt, kommen die passenden Schläger meist ganz von allein.

S

Sandra

Redakteurin

Sandra ist seit drei Jahren leidenschaftliche Golf Bloggerin und teilt auf ihrem Blog ihre Erfahrungen, Tipps und Inspirationen rund um den Golfsport. Als ambitionierte Golferin liebt sie es, neue Golfplätze zu entdecken, ihr Spiel stetig zu verbessern und andere für die Faszination Golf zu begeistern. Mit authentischen Einblicken, persönlichen Erlebnissen und einer großen Leidenschaft für den Sport begleitet sie sowohl Anfänger als auch erfahrene Golfer auf ihrem Weg über den Platz.

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