Golfsport: Eine Übersicht der Kosten für Einsteiger

Der Einstieg in den Golf muss nicht immer teuer sein. Wir informieren euch darüber, was ihr am Anfang unbedingt braucht.

Der Golfsport erfreut sich zunehmender Beliebtheit, doch wie sieht es mit den Kosten aus? Auf diese Frage gibt es viele Antworten, die stark von deiner Herangehensweise abhängen. Wir haben in letzter Zeit über einige Wege geschrieben, beim Golfen Geld zu sparen, sei es eine Fernmitgliedschaft im Golfclub oder das richtige Starterkit, das nicht die finanziellen Grenzen sprengt. Aber heute werfen wir einen allgemeinen Blick auf die Kosten, die für einen Einsteiger beim Golf anfallen.

Es gibt viele Dinge, die ein Golfer mit sich führt, doch nicht alles braucht man direkt, wenn man einsteigt. Hier bieten wir eine umfassende Übersicht über die finanziellen Aspekte des Golfsports, auf die sich ein Einsteiger vorbereiten muss. Es ist wichtig zu beachten, dass die Kosten je nach Standort, Club und persönlichen Entscheidungen variieren können, doch in unserer Erfahrung zeigen diese Zahlen einen üblichen Durchschnitt an.

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Der Preis einer Startausrüstung

Die Investition in die richtige Golfausrüstung ist eine der ersten Überlegungen für jeden, der in den Golfsport einsteigen möchte. Golfschläger, Golfbälle, ein Golfhandschuh, Tees und mehr sind notwendig. Die Anschaffungskosten für Golfausrüstung können anfänglich hoch sein, aber Golfschläger sind in der Regel sehr langlebig und eine einmalige Investition. Die ersten Unkosten zahlen sich also auf lange Zeit aus.

  1. Schnupperkurs: Für jeden, der noch nie Golf gespielt hat, ist ein Schnupperkurs eine ausgezeichnete Möglichkeit, das Spiel kennenzulernen. Diese Kurse werden oft an Wochenenden angeboten und dauern in der Regel 1-2 Stunden. Das Tolle ist, dass keine spezielle Sportbekleidung erforderlich ist, und man einfach in bequemer Kleidung teilnehmen kann. Üblicherweise kostet ein Schnupperkurs um die 20 €, ist also nicht zu teuer. Wenn dir der Sport hier keinen Spaß macht, musst du auch nicht mehr ausgeben.
  2. Platzreife: Die Platzreife ist der erste Schritt, um dauerhaft auf einem Golfplatz spielen zu dürfen und einen Mitgliedsausweis mit Handicap-Nachweis zu erhalten. Die Kosten für einen Platzreifekurs variieren je nach Golfclub und den angebotenen Paketen. Es ist ratsam, die Preise auf der Webseite Ihres gewünschten Golfclubs zu überprüfen. Üblicherweise liegt der Preis für eine Platzreife zwischen 300 € und 400 € pro Person, wobei ein Großteil dieser Kosten Unterrichtsstunden in Praxis und Theorie abdeckt.
  3. Mitgliedschaft in einem Golfclub: Du musst nicht Mitglied in einem Golfclub sein, um Golf zu spielen. Es gibt öffentliche Golfplätze, auf denen du auch gegen eine einmalige Gebühr spielen kannst. Wenn du jedoch eine Vollmitgliedschaft in einem DGV Golfclub in Betracht ziehst, variieren die Kosten durchschnittlich zwischen 1.400 und 1.900 Euro pro Jahr. Es gibt auch günstigere Mitgliedschaftsoptionen auf 9-Loch-Anlagen oder sogenannte Fernmitgliedschaften. Fernmitgliedschaften kosten durchschnittlich etwa 200-300 Euro und beinhalten eine DGV Handicapverwaltung. Mit einer Fernmitgliedschaft kann man auf den meisten Golfplätzen gegen eine einmalige Greenfee spielen.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesen Einstiegskosten nicht abgeschreckt haben. Es ist wichtig zu betonen, dass der Golfsport trotz seiner potenziellen Kosten ein zugänglicher Sport ist. Wenn du dir nicht sicher bist, ob er das richtige für dich ist, kannst du erstmal an einem Schnupperkurs teilnehmen und dir den Rest für später aufheben. Und auch dann mögen die Anschaffungskosten hoch sein, aber die Langlebigkeit der Golfausrüstung macht dies wett. Zudem gibt es verschiedene Möglichkeiten, um das Budget zu berücksichtigen, inklusive vollem Verzicht auf eine Mitgliedschaft. Golf bietet Einsteigern und erfahrenen Spielern gleichermaßen eine spannende Möglichkeit zur sportlichen Betätigung.

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